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am 29. September 2015

Unsere 10 Ziele für den 10.!

Wolfgang Erasmus Schöpp - Bis zur Wahl präsentieren wir hier unsere zehn Ziele für den zehnten Bezirk! Favoriten wäre als eigenständige Stadt der Einwohner_innenzahl nach die viertgrößte Stadt Österreichs hinter Wien, Graz und Linz. Rund 190.000 Menschen leben derzeit im Zehnten.

Das kleine Ich Bin Ich

Die vielen Einwohner_innen, aber auch die Größe des Bezirks verlangen nach einer Politik, die sich vor Ort an die sich ständig ändernden Lebenssituationen anpasst, damit sich die Lebensqualität für alle Menschen in Favoriten verbessert.

Dafür haben wir Grüne

-> 10 Ziele für den Zehnten


Ziel 1: Aufwertung des Südens

Radwanderwege ins Wiener Umland und Naturlehrpfade können den Grüngürtel um die Stadt erweitern. Eine Ausweitung des 365-Euro-Jahrestickets auf Niederösterreich macht auch den Favoritner Süden als Nahausflugsziel und Erholungsgebiet attraktiv.


Ziel 2: Bessere Verbindung zwischen Wienerbergcity und Bahnhof Meidling

Bessere Busverbindungen etwa durch eine Ausweitung des 7B-Fahrplans, die Einrichtung einer Citybike-Anlage und die Erweiterung der Radwege zwischen dem Bahnhof Meidling und der Wienerbergcity würden die Anbindungen zwischen dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und dem Lebensraum Wienerbergcity diversifizieren und benutzer_innen- und umweltfreundlicher gestalten.


Ziel 3: Saubere Energie

Installation von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Neubauten in Favoriten sowie eine finanzielle Förderung für Privatpersonen, die eine solche errichten wollen wären ein Beitrag für den Klimaschutz. Durch Errichtung von Windkrafträdern, aber auch die Umstellung von Straßenbeleuchtungen auf energiesparende LED-Lampen würden wir in Favoriten einen weiten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz machen.


Ziel 4: Erhöhung der Verkehrssicherheit

Im Zehnten gibt es leider viele gefährliche Stellen, bei denen eine hohe Unfallgefahr besteht. Oftmals sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer_innen (Fußgänger_innen und Radfahrer_innen) diejenigen, die der höchsten Gefahr ausgesetzt sind, wie am 26. Juni dieses Jahres tragischer weise wieder festgestellt werden musste. Der tödliche Fahrradunfall in der Nähe des Hauptbahnhofs wäre z.B. durch ein Vorziehen der Haltelinien für Radfahrer_innen vermeidbar gewesen. Aber auch Übergänge für Fußgänger_innen, besonders auf der Laxenburger Straße, müssen sicherer werden. In einer Stadt muss auf alle Verkehrsteilnehmer_innen gleichermaßen Rücksicht genommen werden und „Raserstrecken“ des motorisierten Straßenverkehrs entschleunigt werden.


Ziel 5: Gemeinschaftsgärten - Urban Gardening

In dicht verbauten Gebieten wollen wir die Möglichkeit grüner Oasen schaffen, die von Anrainer_innen eigenständig bewirtschaftet werden. Anbau von eigenem Obst und Gemüse sowie Freude am „Garteln“ muss auch ohne eigenem Garten oder Balkon möglich sein.


Ziel 6: Junges Favoriten

Schaffung von Räumen, in denen sich Kinder und Jugendliche aufgehoben und wohl fühlen. Zum Lernen, spielen, gemeinsam Zeit verbringen. Die Arbeit in bestehenden Jugendzentren soll intensiviert werden und Kinder und Jugendliche im Bezirk dazu motiviert werden sich aktiv und partizipativ am Geschehen im eigenen Bezirk einzubringen. Das von den Grünen Favoriten aufgebaute Jugendparlament stellt hierfür eine ideale Möglichkeit dar. Im Schulischen Bereich sollen Freiräume geschaffen werden, in denen sich die Kinder (unter Aufsicht) frei bewegen können, lernen, lesen und herumtollen. Das bedarf freier Schulhöfe (Schulhöfe sollen keine Abstellflächen oder Parkplätze sein) und kostenloser Ausflugstickets der Wiener Linien, um gemeinsam in Naherholungsgebiete oder im Sommer ins Freibad fahren zu können, damit Kinder nicht nur den ganzen Tag im Klassenzimmer verbringen müssen.


Ziel 7: Halb so viele Räder, doppelter Spaß

Installation von Citybikestationen in Innerfavoriten (zB. Am Reumannplatz, Altes Landgut, Wienerbergcity) sowie eine freundlichere Gestaltung der Straßen Favoritens für Radfahrer_innen vergrößern die Möglichkeiten sich individuell, schnell und umweltfreundlich innerhalb der Stadt zu bewegen. Die Öffnung von Busspuren oder Einbahnen für Radfahrer_innen an dafür geeigneten Stellen sind nur einige unserer Ziele um sich in Favoriten sicher und entspannt mit dem Rad zu fühlen.


Ziel 8: Räume fürs Leben

Zurzeit ungenutzte Flächen (Areal des Eisring Süd, ehemalige Coca-Cola-Fabrik etc.) sollen Menschen als Wohn-, und Lebensraum zur Verfügung gestellt werden. Die Möglichkeiten erstrecken sich von Nutzungsmöglichkeiten für karitative Organisationen (Notschlafstellen, Beratungsstellen etc.) über die Schaffung von neuem Wohnraum bis hin zur Errichtung von Kulturzentren. Schon länger versuchen wir in Favoriten unter Anderem eine für die Einwohner_innenzahl und Größe des Bezirks geeignete öffentliche Bücherei zu schaffen. Öffentliche kulturelle Einrichtungen tragen zu einem regen Austausch zwischen den in Favoriten beheimateten Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen an und fördern den Prozess der Integration und Inklusion.


Ziel 9: Neugestaltung der äußeren Favoritenstraße und des Reumannplatzes 

Sobald die U1 Verlängerung nach Oberlaa abgeschlossen ist, wird sich die Linienführung der Straßenbahnlinie 67 ebenfalls ändern und wird nicht mehr über die Favoritenstraße geführt. Die dadurch frei werdenden Flächen wollen wir als Freiräume zum Flanieren und Verweilen gestalten (Reumannplatz) sowie die äußere Favoritenstraße bis zum Verteilerkreis für Radfahrer_innen und Fußgänger_innen attraktiver gestalten wobei der motorisierte Straßenverkehr gleichzeitig auch berücksichtigt werden soll.


Ziel 10: Parkpickerl und Anrainer_innenparkplätze (Parkpickerl seit 4.9.2017 in Kraft!)

Um eine Entspannung der Parkraumsituation im Zehnten herbeizuführen soll das Parkpickerl von den bestehenden Bereichen in Wien nun auch in ganz Favoriten zum Einsatz kommen. Wie sich bereits in den bestehenden Parkpickerlzonen gezeigt hat, stehen Bewohner_innen des Bezirks nicht nur mehr Parkplätze zur Verfügung, auch die Lebensqualität durch einen verringerten Autoverkehr wurde gesteigert. Dafür setzten auch wir uns ein!