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am 31. August

Ah gehts? Und Radfahren macht Schule!

Michael Langer - Selbstständige Schulwege sind für die Entwicklung junger Menschen enorm wichtig. Wir wollen gemeinsam Kreuzungen sicher machen. Es braucht vorgezogene Gehsteige. Menschen die Auto fahren – bitte tut das rücksichtsvoll!

Was wollen wir? Verkehrsgerechte Kinder oder kindergerechten Verkehr?

Erfreulicherweise gehen fast 7-jährige in Favoriten unbegleitet den Weg zu ihrer Schule. Dies fördert die menschliche Entwicklung. Nur fehlen oft vorgezogene Gehsteige, damit man beim Überqueren die Straße gut sieht und auch gut gesehen werden kann. Naomi, 9 Jahre, aus der 4. Klasse, radelt selbstständig zur Schule. Ihren Radfahrausweis hat sie dabei. Sie hält Abstand zu den Autotüren am Straßenrand. Denn es kommt vor, dass plötzlich vor einem so eine Tür aufgeht, ohne dass vorher nach hinten geschaut wurde, ob grad ein Fahrrad kommt.

Unsere Jüngsten wollen und sollen heil daheim ankommen.

Gehen und Rad fahren ist Klimaschutz!

Ein Schultag räumt nicht all zu viel Zeit für Bewegung ein. Umso mehr sind Schul- und Nach-Hause-Wege zu Fuß und auf dem Rad zu fördern. Es braucht in Favoriten verkehrsberuhigte Grätzl ohne Durchzugsverkehr. Und in den Autos Menschen, die auf die verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden Rücksicht nehmen.

Wir bitten Sie Erwachsene, jede*n von Ihnen, sich gemeinsam mit uns Grünen für zukunftsfähige Fuß- und Radstrecken-Netze einzusetzen! Sodass es Platz gibt für die nächsten Generationen, sich gehend, radelnd und mit viel Freude aus dem Klimanotstand hinauszubewegen - in eine sichere und gesunde Zukunft.

Es gilt Rücksicht auf Kinder zu nehmen, wenn diese die Fahrbahn überqueren wollen, sei es einzeln oder in Gruppen, sei es beaufsichtigt oder in Gruppen. Wenn eine ein Fahrzeug lenkende Person erkennt, dass Kinder queren wollen, so hat sie ihnen das unbehinderte und ungefährdete Überqueren zu ermöglichen und erforderlichenfalls anzuhalten. - Es könnte ein Kind aus Ihrer Familie sein.